Anmerkungen zu Musiktheorien

 

Bei Xtranews sind meine 'Anmerkungen zu Musiktheorien' erschienen, ein kurzer Artikel in einem lokalen Blog, zu erreichen ĂŒber folgenden ◊ Link.

 

Artikel ĂŒber meine Kunstlieder

 

In diesem Beitrag möchte ich Verweise auf Artikel sammeln, die ĂŒber meine neue EP bei Bandcamp publiziert wurden. Erscheinen konnten die ◊ "Kunstlieder fĂŒr Sampler ĂŒber das Sterben der Arten".

Ein erster Artikel ist bei den ◊ Duisburger Xtranews veröffentlicht worden. Dort gibt es vor allem Hintergrund-Informationen, um einen kleinen Einblick in die Geheimnisse eines zeitgenössischen Komponisten zu erhalten.

Ein Interview anlĂ€sslich des Erscheinens ist auf ◊ Amazona zu lesen.

 

Kompressor-Plug-In Major Tom von Stillwell Audio

 

Mehrfach hatte ich bereits hervorgehoben, dass mein Lieblingskompressor in der Summe das ‚Modell 670’ von IK-Multimedia ist. Es schlug sich am besten, konfrontiert mit den vielen Summensignalen, die ankommen können, gleichgĂŒltig wie kurz oder lang ein StĂŒck ist. Als Basis fĂŒr die Soundgestaltung in der Summe nutzte und nutze ich das Preset „Smooth“.

SelbstverstĂ€ndlich ist das ‚Modell 670‘ – als Nachempfindung des Fairchild 670 -, Bestandteil eines sogenannten Chains, einer Abfolge von Plug-Ins, an deren Ende der beziehungsweise das Reverb platziert ist, hingegen am Anfang ein EQ. Im Summen-EQ werden nicht nur Frequenz-Korrekturen vorgenommen, falls es nötig ist, sondern auch das Volumen der Signale angehoben und in den (Vintage-)Kompressor geleitet, vom Summen-Kompressor aus wird ein Limiter angesteuert, vom Summen-Limiter schließlich das Reverb-Plug-In. Ich hebe diese Abfolge hervor, um die AbhĂ€ngigkeit zu betonen, die jedes Summen-Plug-In von den restlichen Summen-Plug-Ins und deren Einstellungen hat. DarĂŒberhinaus ist in der Summe lediglich zu hören, was in den einzelnen KanĂ€len vorentwickelt wurde.

Seit Jahren suche ich bereits nach einem Kanalkompressor, um etwaige Anpassungen in den jeweiligen KanĂ€len vornehmen zu können. Die Firma ‚Stillwell Audio‘ bot sich mir an, weil eine Zusammenarbeit mit den DAW-Entwicklern von Reaper erfolgt. Ich kaufte zwar stets die teurere Variante, die auch von anderen DAWs geladen werden kann, aber ich erwarb bereits einige Plug-Ins aus klanglichen und preislichen GrĂŒnden von ‚Stillwell Audio‘. Etwas enttĂ€uscht hatte ich mich jedoch der BUS-Kompressor „Bombardier“. Das Resultat klang mir zu dĂŒnn. Mit dem „Major Tom“ wurde spĂ€ter versucht, das Verhalten eines (alten) „dbx 160“ nachzuahmen.

Der ‚Major Tom‘ hat erstaunlich viele Einstellmöglichkeiten. Bei den meisten Optionen handelt es sich jedoch um nachgeahmte Drucktaster, die entweder betĂ€tigt werden können, oder nicht. Eine Auswahl: ein Soft-Knee lĂ€sst sich wĂ€hlen, ein Auto-MakeUp, eine RMS- oder Peak-Detection, per Feedback oder Forward. Mit Drehschaltern lĂ€sst sich der Threshold, das Ratio und das Gain einstellen. Ein paar Worte ĂŒber die Audiobeispiele: mit Absicht habe ich eine Konzertgitarre als Instrument gewĂ€hlt, als Kompressor mit dem ‚Modell 670‘ von ‚IK-Multimedia‘ und einmal mit dem ‚Major Tom‘ von ‚Stillwell Audio‘. Ich war selber ĂŒberrascht, wie gut der ‚Major Tom‘ zu Werke ging. Dennoch gibt es etwas anzumerken. Das ‚Modell 670‘ lĂ€sst grĂ¶ĂŸere Varianten im Volumen zu, ist musikalisch feiner abgestimmt, als der ‚Major Tom‘ bei der Wahl Auto-MakeUp.

‚Major Tom‘ ist fĂŒr einzelne Instrumente ein beachtenswertes Kompressor-Plug-In, das dem ‚dbx 160‘ nachempfunden wurde. Man wird konkret ausprobieren mĂŒssen, ob er in allen FĂ€llen taugt, genĂŒgend Unterschiede im Volumen des zu rendernden Audios lĂ€sst, was besonders im Fall akustischer Instrumente von Relevanz wĂ€re. Eventuell hĂ€ngt das Ergebnis auch von den konkreten Einstellungen ab.

◊ Leserartikel bei Amazona.de
MĂ€rz/April 2018

 

Ein 40er Vintage Kit

 

Bei meiner Suche nach geeigneten Drums fĂŒr ein Jazz-Trio wurde ich vor Jahren auf „KitCore“ aufmerksam. Der Grund: die Firma ‚Sonoma Wire Works‘ bot ein altes 40er-Vintage-Drumkit an, das weniger schlank als modernere Kits klang. In meinem Jazz-Trio sollte den Drums Raum und Klang zukommen, nicht ein sanftes Verschwinden. Zu erlĂ€utern ist, dass mein Trio tatsĂ€chlich nur ein virtuelles ist, das in mein Projekt-Studio einzuziehen hatte. Ich kaufte damals KitCore 2.0 (build 16), das 40er Drumkit separat, ich war also eigentlich nicht an KitCore interessiert, sondern an dem 40er Kit.

Aktuell gibt es die Drum-Software-Version 4.3.4 zu erwerben, und diese in verschiedenen Versionen, als Lite, Prime oder Ultra. Die Software wurde ĂŒbrigens in DrumCore unbenannt. Enthalten sind verschiedene DrumKits, nach Stilen sortiert, auch nach populĂ€ren Drumern, ebenso Midi-Files, inzwischen auch Loops. All dies war und ist mir jedoch völlig gleichgĂŒltig. Ich habe bislang kein Update vorgenommen, sondern nutze weiterhin die alte Version 2.0 mit dem 40er Set. Die gebotenen Möglichkeiten reichen mir. Das 40er Kit ist als ‚Sticked‘ und ‚Brushed‘ zugĂ€nglich, zudem gibt es einen separaten Percussion-Bereich. Die einzelnen Instrumente sind in den Sektionen relativ umfangreich, auch wenn eine Experimentierfreude Grenzen erfĂ€hrt. Weiter Klangspiele wĂ€ren z.B. per Sampler hinzuzufĂŒgen. Aber es ist ein Kit, das fĂŒr Jazz als Basis taugt. Als einzig nennenswerter Fx sticht in der alten Version die Dynamik hervor. Inzwischen ist besonders der Fx-Bereich angewachsen. Beurteilen kann ich Neuerungen nicht; sie interessieren mich allerdings auch nicht.

Das alte KitCore, neuerdings DrumCore genannt, erlaubt den Klang analoger Drums digital einzubinden, inzwischen sogar angereichert mit Fx. Mein Interesse war jedoch viel spezifischer, bezog sich auf ein 40er-Vintage-Kit, das inzwischen Teil eines Jazz-Trios wurde. Das Kit, dies sei abschließend hervorgehoben, erfĂŒllte meine BedĂŒrfnisse.

◊ Leserartikel bei Amazona.de
Januar 2018

 

Pianoteq 5

 

Mit dem Piano-Modul von Modartt gelangen vor allem physically modelled pianos auf den Rechner, stand-alone und als VST-Instrument. Lediglich ca. 40 MB an Daten werden installiert. Die beanspruchte Prozessorlast ist relativ gering, aber die Instrumente klingen, soweit ich sie spielen konnte, erstaunlich authentisch. Bei einer Installation werden alle freischaltbaren Instrumente mitgeliefert, lediglich einige frei erhĂ€ltlichen Instrumente lassen sich noch separat hinzufĂŒgen.

Das Programm - aktuell ist Pianoteq 5  (5.8.1) erhĂ€ltlich -, gibt es in drei Versionen: Stage, Standard und Pro. Ich habe mich fĂŒr die Standardversion entschieden, die einige Eingriffe in die Klanggestaltung ermöglicht, u.a. in die Mikrophon-Positionierung, aber keinen 192-Khz-Betrieb erlaubt. In der Stage- und Standard-Version sind bis zu 48 Khz möglich.

Außer einem K2 genannten Grand Piano, das eigens fĂŒr Pianoteq programmiert wurde, werden die Versionen mit einem weiteren Instrument ausgeliefert: zu meiner Wahl stand ein D4 (Steinway) und ein Elektrik (Rhodes MK I, MK II, Wurli) genanntes Bundle. Ich entschied mich letzten Sommer fĂŒr das D4 und ließ spĂ€ter das Elektrik-Bundle freischalten. Das K2 interessierte mich wenig, das D4 um so mehr, und ich war ĂŒber den Variantenreichtum begeistert (Presets), der zur VerfĂŒgung stand und steht. Vor allem Musiker aus den Bereichen Klassik und Jazz werden bedient. Eigene Vorlieben lassen sich anpassen, je nach Version. Das D4-Piano habe ich bereits fĂŒr die Aufnahme (das Update) meiner EP ‚Schneetage‘ genutzt, die einst mit dem Fazioli-Model von GEM erstellt wurde. Auch das von Pianoteq derzeit schon erhĂ€ltliche Upright-Piano (Demo-Mode) hat fĂŒr Jazz einen besonderen Reiz.

Ich bin von der Technik als auch von dem Klang begeistert, den Pianoteq bietet. Sample-basierte Anwendungen, die bei Naturinstrumenten kaum noch Eingriffe erlauben, wirken dagegen altertĂŒmlich.

◊ Die drei Versionen

◊ Die Instrumente

 

Januar 2017

◊ Amazona.de hat die Notiz ĂŒbernommen.

 
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